Rauchmelder richtig befestigen

Wie und wo Sie Rauchmelder am besten befestigen sollten, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst. Selbst kleine Unterschiede können Leben retten, denn am richtigen Ort erkennt der Rauchmelder das drohende Feuer deutlich früher und kann Ihnen so wertvolle Sekunden zum löschen oder evakuieren bringen.

Rauchmelder gehören bekanntermaßen an die Decke! Aber warum eigentlich? Rauch ist heiß und steigt deshalb, genau wie Wasserdampf nach oben. Liegt das Gerät im Schrank oder auf der Kommode, muss sich der Raum erst von der Decke an mit Rauch füllen, bevor das Gerät den Brand erkennt. So können Sie den Raum schon nicht mehr aufrecht verlassen, da Sie sonst eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erleiden würden. 40 bis 70 Prozent der Brandopfer sterben nicht an Ihren Verbrennungen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung.

Um rechtzeitig gewarnt zu werden, sollten Sie Rauchmelder an der Decke in der Raummitte befestigen. Sie können jedoch auch unmittelbar über potenziellen Brandquellen angebracht werden, falls dies möglich ist. Die häufigste Ursache für Hausbrände sind übrigens defekte oder überhitzte  Elektrogeräte.

So bleibt der Rauchmelder garantiert hängen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die kleinen Lebensretter an der Decke zu befestigen, doch welche hält am besten?

Vom kleben möchten wir Ihnen an dieser Stelle abraten, da es die unsicherste Art der Rauchmelder-Befestigung ist. Die mitgelieferten Klebestreifen sind leider nicht besonders lange haltbar, das Ergebnis: Die Rauchmelder fallen ohne Vorwarnung von der Decke und können dabei kaputt gehen. Beim kleben mit Silikon oder Bauschaum können sie sogar noch den Putz von Ihren Decken mitreißen.
Sollten sie zufällig in dem Moment direkt darunter stehen, können Sie sich im schlimmsten Fall auch Kopfverletzungen zuziehen. Ein Schreck ist Ihnen dabei aber sicher.

Viele Hersteller schwören momentan auch auf eine Magnetbefestigung für Rauchmelder. Der Werbeslogan „ohne Bohren“ ist allseits beliebt, doch dafür muss in der Regel geklebt werden und hält somit bei rauen Deckenoberflächen eher schlecht als recht. Teure Geräte können so leicht zu „Fallobst“ werden und auch unentdeckte Schäden davontragen. Dadurch könnten sie dann im Zweifelsfall denn Rauch nicht erkennen.

Die sicherste Variante heißt daher immer noch: Bohren. Dies ist leider am aufwändigsten und macht Dreck, aber dafür bleibt auch alles sicher am dafür vorgesehenen Platz (an Ort und Stelle). In die Bohrlöcher setzen Sie einfach passende Dübel ein und befestigen die mitgelieferte Halterung mittels Schrauben an der Decke. Jetzt müssen Sie nur noch den Rauchmelder in die Halterung drehen, damit er fest und sicher an seinem Platz ist.

Sollte ein Batteriewechsel notwendig sein, können Sie diesen dank einer stabilen Halterung ohne weitere Komplikationen vornehmen.

 

Natürlich können Sie so auch Ihre Gasmelder, Hitzemelder und Kohlenmonoxidmelder befestigen.

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